Going Nuclear: Störungen und Notfälle
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Prüfe bei einer Störung zuerst den Zustand und die konkrete Meldung. Ändere dann eine Ursache nach der anderen. So lässt sich erkennen, ob die Reparatur tatsächlich wirkt. Wiederholtes START oder vollständiger Stabauszug ist kein Diagnoseverfahren.
Der Reaktor wird nicht erkannt
| Meldung oder Symptom | Was du kontrollierst |
|---|---|
| Not assembled / Scanning | Strukturprüfung am Controller anfordern und Ergebnis abwarten |
| Exactly one Reactor Controller | überzähligen Controller und zusammenhängende Nachbarstrukturen prüfen |
| bad size / too big | Außenmaße, versehentlich angebundene Bauteile und zulässige Grenzen prüfen |
| shell hole | genannte Wandposition schließen |
| bad edge | Ecken und Kanten mit dem richtigen Casing bauen |
| core in shell | Brennstoff und Graphit aus der Außenwand in den Kern versetzen |
| interior blocked | fremden Block am gemeldeten Ort entfernen; Kühlraum freihalten |
| channel unsupported | Fuel Channels lückenlos auf Boden oder darunterliegenden Kanal setzen |
| no rod / missing drive | jeden benötigten Dachantrieb über der passenden Säule prüfen |
| no hot leg / cold leg / fuel | Nozzle vorhanden, im richtigen Modus und an zulässiger Position? |
| No reactor in range am Desk | Entfernung, nächste Anlage und gültige Struktur prüfen |
| RBMK foreign / edge | ausschließlich passende RBMK-Blöcke und Biological Shield an den Kanten verwenden |
Benutze für den Wasserreaktor den Schichtplan. Eine Scanmeldung mit Koordinate ist genauer als eine Vermutung anhand der Optik.
Uranverarbeitung steht
| Symptom | Häufige Ursache und nächster Prüfschritt |
|---|---|
| Säure entsteht nicht | beheizter Mixer, 500 mB Wasser und zwei Gunpowder je Rezept prüfen |
| Incomplete Yellowcake bleibt liegen | Reihenfolge einschließlich des zweiten Pressens nach dem Deployer prüfen |
| Yellowcake löst sich nicht | beheizter Mixer und 250 mB Säure je Stück vorhanden? |
| Zentrifugen drehen ohne Produkt | jede Stufe mindestens 128 RPM, ausreichende Stufenzahl für mindestens 3 Prozent, Speiselösung und beide Ausgänge prüfen |
| Kaskade war aktiv und stoppt | Produkt- oder Reststofftank voll, Welle getrennt oder Netz überlastet? |
| Weniger Brennstoff als Speiselösung | normaler Reststoffanteil; angereichertes und abgereichertes Produkt getrennt bilanzieren |
Rezeptmengen und Kaskadenaufbau stehen unter Uran und Anreicherung.
Keine Rotation, kein Dampf oder zu wenig Wasser
| Symptom | Prüfreihenfolge |
|---|---|
| Turbine hat keinen Dampf | Reaktorleistung → Hot Leg → Pumpenrichtung → Lead Tank → Turbinenseite/-unterseite |
| Tank enthält unerwartet Wasser | Kondensation ohne brennenden Blaze Burner und Wasserablauf prüfen |
| Dampf liegt an, Welle steht | Netzüberlast, Wellenverbindung, Lastanzeige und Anlaufträgheit prüfen |
| Wasserstand fällt trotz vollem Vorrat | Cold-Leg-Modus, richtige Flüssigkeit, Pumpenrichtung und tatsächlichen Durchsatz prüfen |
| Rücklauf steht | Wasserabnahme an der Turbinenoberseite und aktive Kondensatrückgabe prüfen |
| Druck steigt bei voller Dampfstrecke | Leistungszufuhr reduzieren; Dampfannahme, Turbinenüberlast und Abfluss reparieren |
Ein vollgelaufener Puffer kann den Defekt zunächst verdecken. Beobachte deshalb auch die Richtung, in die Tankstände über mehrere Messungen wandern.
Alarme und Trips einordnen
| Anzeige | Bedeutung für die Fehlersuche |
|---|---|
| FLUX HIGH / FLUX RATE | zu hohe Leistung oder zu schneller Anstieg; Stabforderung und berechnete Periode prüfen |
| ROD STOP | Auszugssperre wegen schnellen Anstiegs; Forderung zurücknehmen und stabilisieren |
| FLOW LOW / PRESS LOW | Versorgung, interne Pumpe und mögliche Kühlmittelverluste untersuchen |
| PRESS HIGH | Rückstau, fehlende Dampfannahme oder Ventilproblem prüfen |
| OVERTEMP | Wärmeerzeugung übersteigt Abfuhr; SCRAM und Kühlung erforderlich |
| TURBINE | Turbinen-/Lastpfad prüfen |
| CONTAINMENT | Druck bzw. Zustand des äußeren Einschlusses prüfen und Abstand halten |
| MANUAL | lokales oder entferntes SCRAM-Signal prüfen |
| xenon dead time | Wiederanfahrberechnung verwenden und Abklingen abwarten |
Die Oberfläche enthält auch Bezeichnungen aus dem Anlagenmodell, etwa SG LEVEL oder NO DC. Sie sind allein kein Beleg, dass du einen in dieser Version nicht dokumentierten Generator- oder Batterieblock bauen sollst. Prüfe den aktuellen Kreislauf und die konkrete Anlagenanzeige, bevor du eine andere Mod hinzunimmst.
Zufällige Zwischenfälle sind bei aktivierter Option möglich: Die Mod beschreibt Kühlungsstörungen, Fehlauslösungen des Schutzsystems und kurzes Ventilöffnen. Ein solcher Vorfall muss vom eigentlichen Dauermangel der Anlage unterschieden werden. Wiederholt niedriger Wasserstand bleibt auch bei aktivierten Zufallsereignissen ein Problem der Versorgung.
Notfall: Leistung läuft weg oder Kühlung fällt aus
- SCRAM auslösen, lokal oder über die vorbereitete Redstone-Link-Frequenz.
- Wasserversorgung und Wärmeabfuhr erhalten. Nicht aus Reflex alle Pumpen abschalten.
- Abstand herstellen und andere Spieler aus dem Bereich halten. Dosis und Fallout prüfen, ohne zum Messen in den Kernbereich zurückzulaufen.
- Keine heißen oder gefüllten Kernteile abbauen. Das kann Kühlwege zerstören und Stoffe freisetzen.
- Erst nach fallender Temperatur, beherrschtem Druck und geklärter Ursache Reparaturen planen.
Beim RBMK wirkt der SCRAM verzögert und kann anfangs eine positive Reaktivitätswirkung haben. Er ist deshalb keine sofortige Rücknahme eines bereits entgleisten Betriebszustands. Auch beim BWR bleibt Nachzerfallswärme bestehen.
Nach einem schweren Unfall
Unfälle können Wasserstoffexplosionen, Versagen des Containments, Corium, radioaktive Trümmer und Fallout hinterlassen. Ein abgeschalteter oder zerstörter Controller macht diese Quellen nicht harmlos. Der Wind kann belastete Bereiche über die sichtbare Ruine hinaus verteilen.
Sichere den Zugang, benutze die Messgeräte und Schutzregeln und plane Abfallaufnahme und Reinigung zusammen. Der Purification Core kann Belastung beseitigen, ersetzt aber keine Reparatur oder Kühlung verbleibender Quellen.
BuildUp-Prüfstand: resonanceCascade ist lokal aktiviert. Die Konfiguration
beschreibt zusätzliche Risse und Anomalien bei einer Kernschmelze während einer
prompt kritischen Leistungsexkursion über vierfacher Nennleistung. Das ist eine
besondere Unfallbedingung, nicht die normale Folge jeder Abschaltung.
Abfallbehandlung steht
Prüfe bei trockenem Becken sofort Wasser und Nachspeisung. Bei ausbleibender Weitergabe die Abklingung, direkte Nachbarschaft von Becken und Empfänger sowie freien Lagerplatz. Bei der Reprocessing Plant kommen mindestens 64 RPM, Salpetersäure und drei freie Produktausgänge hinzu. Repository-Meldungen werden im Endlagerkapitel einzeln erklärt.