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Going Nuclear: den Siedewasserreaktor bauen

Handbuch · Zurück: Brennstoff · Weiter: Dampfkreislauf

Der Wasserreaktor dieser Version ist ein Siedewasserreaktor (BWR): Er erzeugt im Behälter Dampf. Der folgende 5×5×6-Bauplan orientiert sich am eingebauten Reactor Builder. Er beschreibt den Behälter; Tanks, Turbinen, Pumpen, Leitstand und das äußere Containment kommen hinzu.

Bauplatz und Material​

Lass Platz unter dem Boden für die Abfallleitung, seitlich für Wasser und Dampf und über dem Dach für Brennstoff, Ventil und Stabantriebe. Verlege die Leitungen vor einem äußeren Schutzbau so, dass sie später noch geprüft werden können.

Für den unten gezeichneten Behälter mit vier Glasblöcken brauchst du:

BauteilAnzahl
Reactor Casing99
Reactor Glass4
Fuel Channel15
Graphite Moderator8
Control Rod Drive5
Reactor Nozzle5
Reactor Controller1

Die Liste gilt exakt für diese Fenster- und Anschlusspositionen. Ersetzt du zulässige Wandflächen durch weiteres Glas, verschiebt sich die Zahl der Casings. Kanten und Ecken bleiben Casing. Werkbankzutaten stehen in der Bauteilreferenz.

Orientierung und Legende​

Alle Schichten sind von oben betrachtet. Norden steht oben, Süden unten. Die unterste Lage ist Schicht 0, das Dach Schicht 5. Das ergibt sechs Blocklagen. Die 5×5-Quadrate werden ohne Verschiebung übereinander gesetzt.

ZeichenBlock oder Freiraum
CReactor Casing
GGraphite Moderator
FFuel Channel
RControl Rod Drive
VReactor Glass
KReactor Controller, Front nach Süden
HReactor Nozzle im Modus Hot Leg
WReactor Nozzle im Modus Cold Leg
BReactor Nozzle im Modus Fuel
AReactor Nozzle im Modus Waste
EReactor Nozzle im Modus Relief
.Innenraum frei lassen; Platz für Kühlwasser

Schicht 0: Boden​

CCCCC
CCCCC
CCACC
CCCCC
CCCCC

Die mittlere Nozzle zeigt zur Abfallleitung unter dem Reaktor. Stelle Waste ein und plane von dort eine Leitung zum Abklingbecken. Der übrige Boden ist dicht.

Schicht 1: Kernbasis​

CCCCC
CGFGC
CFFFC
CGFGC
CCCCC

Fünf Brennstoffkanäle bilden ein Kreuz. Die vier inneren Ecken enthalten Graphit. Jede Fuel-Channel-Säule steht auf dem Boden. Die Kanäle werden nicht als Waagerechtleitung zwischen Außenanschlüssen benutzt.

Schicht 2: Kern und Controller​

CCCCC
CGFGC
CFFFC
CGFGC
CKVVC

Die fünf Fuel Channels stehen direkt auf denen aus Schicht 1, ebenso der Graphit. Der Controller sitzt in der Südwand, außerhalb der Kanten. Seine Bedienseite zeigt nach außen. In dieser Wand liegen daneben zwei Glasblöcke.

Schicht 3: obere Brennstofflage und Fluidanschlüsse​

CCCCC
C.F.H
CFFFW
C.F.C
CCVVC

Setze die dritte Lage der fünf Fuel Channels. Die vier inneren Ecken bleiben hier frei. In der Ostwand liegen Hot Leg und Cold Leg; die Südwand hat wieder zwei Glasblöcke. Dampf und Wasser benötigen getrennte Leitungen und passende Pumpenrichtungen. Klicke Nozzles zum Umschalten, bis der richtige Modus angezeigt wird.

Schicht 4: freier Innenraum​

CCCCC
C...C
C...C
C...C
CCCCC

Diese Lage bildet den freien Raum unter dem Dach. Fülle sie nicht mit weiteren Fuel Channels, Graphit oder gewöhnlichen Baublöcken. Der Scanner verlangt Kühlraum; der Behälter wird später über die Wasserversorgung befüllt.

Schicht 5: Dach​

CCCCC
CBRCC
CRRRC
CCREC
CCCCC

Über jeder der fünf Brennstoffsäulen sitzt ein Control Rod Drive. Die Fuel-Nozzle liegt in einer übrigen Dachposition, ebenso die Relief-Nozzle. Das Ventil braucht einen nutzbaren Austrittsbereich; verdecke es beim Schutzbau nicht gedankenlos.

Die fünf Nozzle-Modi​

ModusAufgabe in diesem BWRGeplante Position
Hot LegDampf herausOstwand, Schicht 3
Cold LegSpeise-/Rücklaufwasser hineinOstwand, Schicht 3
Fuelangereichertes Uranylnitrat oder später MOX hineinDach
Wasteverbrauchte Brennstofflösung herausBoden
ReliefDruckentlastungDach

Manche älteren Tooltips nennen beim Hot Leg noch heißes Primärkühlmittel. Für den hier beschriebenen Kreislauf sind die aktuellen Ponder-Anweisungen zu Dampf und Wasser maßgeblich. Baue keinen zweiten, nur aus älteren Anleitungen übernommenen Wärmetauscher anstelle der Dampfstrecke ein.

Scannen und Baufehler beheben​

Rechtsklick auf den Controller fordert eine Strukturprüfung an. Stelle noch keine Leistung ein. Arbeite die gemeldete Ursache samt Blockposition ab und scanne erneut. Typische Fehler sind ein Loch, eine falsche Kante, zwei Controller, fehlende Stabantriebe oder eine Nozzle im falschen Modus.

Der Scanner unterstützt allgemein Außenabmessungen von 3 bis 15 Blöcken pro Achse. Das macht nicht jede beliebige Füllung gültig und ist keine Zusage, dass beliebig größere Reaktoren proportional mehr Leistung liefern. Beginne mit einem nachvollziehbaren Aufbau und ändere ihn erst nach erfolgreicher Strukturprüfung.

Ein äußerer Schutzbau ist vom Reaktorbehälter getrennt. Die Mod beschreibt geschlossene Abschirmungen aus Beton oder Blei als Containment. Dessen Zustand muss im Leitstand erkannt werden; eine hübsche Halle beweist keinen Einschluss. Auch erkanntes Containment kann bei einem Unfall versagen.

Weiter: Dampf, Wasser und Turbinen anschließen.